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Schmerzende Handgelenke, verkrampfter Schultergürtel, verspannter oberer, unterer und verlängerter Rücken - damit quält sich mancher Radfahrer. Oft hilft ein neuer Lenker (die wir in ausreichender Anzahl und Vielfalt im Laden haben), ein neuer Sattel (die sie ebenso zahlreich bei uns finden) oder eine fachkundige Neueinstellung von Lenker- und Sattelhöhe.
Manches mal muss aber auch einfach ein anderes Rad her. Vielleicht weil der Rahmen zu klein oder zu groß ist (und man deswegen wie der "Aap om Schliefstein" sitzt) oder die Geometrie des Rades einfach nicht zum Fahrstil passt.
Grundsätzlich unterscheiden wir vier Sitzpositionen:
- Die Aufrechte: So sitzt man klassischer Weise auf dem Hollandrad. Wirbelsäule und Untergrund bilden einen 90°-Winkel, das ganze Gewicht ruht auf dem Allerwertesten, die Hände sind unbelastet. Vorteile: Für Menschen mit Handgelenksproblemen ist dies die optimale Sitzposition. Auch der Schultergürtel und der Nacken wird kaum angestrengt. Nachteile: Die entspannte Sitzposition verführt manch einen dazu "durchzusacken", der untere Rücken kann darauf mit Verspannungen reagieren..
- Die Entspannt-Dynamische: In dieser Position sitzt man meist auf City- und Touren-Rädern. Der Oberkörper ist leicht nach vorne geneigt und das Gewicht verteilt sich etwas vom Po auf die Hände. Man ist mehr zwischen Lenker und Sattel "eingespannt". Vorteile: Die Sitzposition erlaubt eine verbesserte Kraftübertragung; man ist bei gleicher Kraftanstrengung etwas schneller unterwegs; der Po trägt weiterhin einen Hauptteil des Gewichts, so dass schmerzende Handgelenke weiterhin die Ausnahme sein sollten. Nachteile: Auch hier kann es noch zum "Durchsacken" kommen. Bei falsch eingestelltem Lenker kann es zu Verspannungen im Nackenbereich kommen.
- Die Moderat-Sportliche: Diese Sitzposition nimmt man auf (sportlichen) Treckingrädern ein. Das Gewicht verteilt sich schon fast zu gleichen Teilen zwischen Gesäß und Händen, der Oberkörper neigt sich stärker nach vorne. Vorteile: Die Kraftübertragung verbessert sich weiter, der Rücken und das Gesäß werden entlastet, was besonders bei längeren Radtouren als angenehm empfunden wird. Nachteile: Die geneigte Oberkörperposition lange zu halten erfordert eine trainierte Rückenmuskulatur. Gelegenheits- und Freizeitradler spüren in dieser Position recht schnell die Mehrbeanspruchung von Schultergürtel und Handgelenken.
- Die Sportliche: Mountainbiker, Radler auf Speedbikes, vor allem aber Rennradfahrer nehmen diese, weit nach vorn geneigte Position ein. Vorteile: Die windschnittige Position erlaubt ein schnelles Vorankommen, die Kraft der Beine und des Oberkörpers kann optimal auf die Straße gebracht werden. Nachteile: So zu sitzen erfordert eine permanente Körperspannung, vor allem in Muskelgruppen, die man durch's Radfahren nicht originär trainiert: Arme, Bauch, Schultern und Rücken. Für den Alltag ist eine solche Position meist nicht optimal.
Der Radladen kann Ihnen für jede dieser Positionen eine Reihe von Rädern anbieten. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle gerne drei unserer "Lieblinge" von Bergamont vorstellen: Das City- und Tourenrad "Sponsor Tour", das sportliche Treckingrad "Vitess" und das Cyclo-Cross-Rennrad "Dolce CX":
Das Sponsor Tour ist nicht umsonst eines unserer meistverkauften Räder. Neben dem attraktiven Preis bietet es einen guten Kompromiss aus Fahrdynamik und einer entspannten Sitzposition. Die Sitzposition kann durch den in Höhe und Neigung einstellbaren Lenker (bzw. Vorbau) an die Bedürfnisse des Fahrers optimal angepasst werden. Für uns ein gutes Fahrrad für (fast) jeden. Wir nennen es deswegen auch liebevoll unser "Brot-und-Butter-Rad". Eine vergleichbare Geometrie findet man übrigens auch bei der Horizon-Serie von Bergamont!
Auf dem Vitess ist man sportlicher unterwegs als auf dem Sponsor. Die stärkere Gewichtsverteilung auf den Lenker führt zu einer dynamischeren Sitzposition. Das sportliche Fahrgefühl wird von den leichten Komponenten und dem niedrigen Gesamtgewicht weiter beflügelt. Das Vitesse ist unser preisgünstiger Favorit für sportliche Alltagsradler, die tagtäglich lange Strecken zur Arbeit oder in ihrer Freizeit zurücklegen.
Das Dolce CX ist ein reinrassiger Sportler. Die Sitzposition ist weit nach vorne geneigt, das niedrige Gewicht verführt zu knackigen Zwischensprints. Der Rennlenker mit Zusatzbremsgriffen erlaubt drei Sitzpostionen: Moderat sportlich am Oberlenker, sportlich an den Schalt-/Bremsgriffen und aerodynamisch am Unterlenker. Die verhältnismäßig breiten Reifen auf robusten Felgen lassen das Rad auch für den Alltag attraktiv erscheinen. Mit verhältnismäßig geringem Materialaufwand (Schutzbleche, Lichtanlage, ggf. Gepäckträger) ist das Dolce CX ein Rad für alle, denen es auch im Alltag nicht flott genug gehen kann.
Fazit: Eine Probefahrt sagt mehr als tausend Worte. Kommen sie vorbei und lassen sie sich von uns beraten. Gemeinsam finden wir das passende Rad für Sie!
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